Praxisnotiz · Industrietechnik
Knappe Kapazität bei sprunghafter Nachfrage
Wenn der Strombedarf von Rechenzentren schneller wächst als die Kapazität, muss ein Schweizer Zulieferer entscheiden, welche Aufträge sie erhalten – und ob er ausbaut.
Die Ausgangslage
Ein Schweizer Industrietechnik-Zulieferer erlebt durch den Ausbau von Rechenzentren eine plötzliche Nachfrage nach seinen Produkten. Die Aufträge dieser Kunden treffen schneller ein, als die Produktionskapazität wachsen kann, während langjährige Kunden in anderen Märkten weiterhin bedient werden müssen.
Die entscheidende Frage
Zwei zusammenhängende Entscheide kehren wieder: welche Aufträge und Programme die heute verfügbare knappe Kapazität beanspruchen, und wann in neue oder erweiterte Kapazität investiert wird.
Unser Vorgehen
KI stellt die Wirtschaftlichkeit auf Auftragsebene, Kundenverpflichtungen, Lieferrestriktionen und die Historie ähnlicher Nachfragezyklen zusammen. In jeder Zuteilungsrunde sieht die operative Führung, was jede Option einbringt, was sie verdrängt und wozu sie das Unternehmen verpflichtet.
Die Zuteilung bleibt ein Managemententscheid. Neu fällt sie explizit und auf Basis der Wirtschaftlichkeit, unabhängig von Eingangsreihenfolge oder internem Druck.
Wirkung
Der Ansatz zielt auf eine Verbesserung des jährlichen Deckungsbeitrags im einstelligen Millionenbereich – mit derselben Kapazität.