Praxisnotiz · Nahrungsmittel und Getränke
Skalieren oder zurückstellen: der Entscheid über neue Produkte
Eine Schweizer Nahrungsmittel- und Getränkemarke lanciert mehr Innovationen, als sie skalieren kann. Welche davon volle Produktions- und Vermarktungsunterstützung verdienen, ist eine wiederkehrende Wette.
Die Ausgangslage
Eine Schweizer Nahrungsmittel- und Getränkemarke verfügt über eine gut gefüllte Innovationspipeline. Einige neue Produkte verdienen eine nationale Skalierung über alle Kanäle. Die meisten sollten eine Nische bleiben oder eingestellt werden.
Frühe Verkaufssignale sind unscharf, und Produktions- und Vermarktungsressourcen sind begrenzt.
Die entscheidende Frage
Nach der Lancierung entscheidet die Führung, welche Produkte in welchen Formaten und Kanälen Produktionskapazität und Marketinginvestitionen erhalten und welche zurückgestellt werden.
Unser Vorgehen
KI kombiniert Abverkauf nach Kanal, Wiederkaufsignale, Produktionsrestriktionen und Marge nach Format und vergleicht jedes neue Produkt mit dem Verlauf früherer Lancierungen.
Der Category Manager erkennt früh genug, um zu handeln, welche Lancierungen sich wie frühere Erfolge entwickeln und welche davon abweichen.
Wirkung
Der Ansatz zielt auf eine Steigerung des Jahresumsatzes aus der Innovationspipeline im einstelligen Millionenbereich.